CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich nimmt an der Festveranstaltung anlässlich des Jubiläums „20 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit“ in Wittichenau teil

Am 3.10.2009 wurde mit der Festveranstaltung „Zwischen Hoffnung und Freiheit – Erinnerungen an 20 Jahre friedliche Revolution“ an den 20. Jahrestag der Maueröffnung an der innerdeutschen Grenze gedacht. Eröffnet wurde der Abend durch die drei großen Chöre der Stadt: Katholischer Kirchenchor, Chor „Bratrowstwo“ und Kolpingchor und durch eine Schülerreportage von Schülern der Mittelschule, die Zeugen der Wendezeit befragten. Im Anschluss begrüßte der Bürgermeister der Stadt Wittichenau, Udo Popella (CDU), alle anwesenden Gäste und insbesondere Gäste aus den Partnerstädten Lubomierz, Bad Honnef und Tanvald. Er gedachte der Ereignisse des Mauerfalls und bedankte sich bei allen, die zu dieser friedlichen Revolution beigetragen und die sich in der Folgezeit bis zum heutigen Tag für das gesellschaftliche Allgemeinwohl eingesetzt haben. Er hoffe, dass alle gemeinsam weiter an einer glücklichen Zukunft bauen. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Herr Stanislaw Tillich (CDU) unterstrich, dass die Tage der friedlichen Revolution keine Selbstverständlichkeit waren, dass sie auch durch mutige Menschen der Nachbarländer Tschechien und Polen über einen langen Zeitraum vorbereitet wurden und dass wir gemeinsam ein großes Ziel erreichen konnten: Freiheit für jeden Bürger der DDR. Dies bedeutet in erster Linie, dass jeder sein Leben frei nach seinen eigenen Wünschen gestalten darf. Herr Ministerpräsident Tillich betonte, dass wir es in Sachsen verstanden haben, etwas aus unserer Freiheit zu machen, denn Sachsen ist eines der modernsten Bundesländer Deutschlands. Ebenso erinnerte er an die erste freie Volkskammerwahl, bei der die Menschen ihr großes Vertrauen in die CDU zeigten, ein Vertrauen in Menschen, die bereit waren das Land demokratisch gestalten zu wollen. Auf dieser Grundlage wollen wir weiter an einem geeinten Vaterland bauen. Die im Anschluss folgenden historischen Wendebüttenreden von Frau Kockert (CDU), Herrn Udo Popella (CDU), Herrn Gerhard Nartschick (CDU) und Herrn Pollack veranschaulichten eindrucksvoll die politische Situation und die Gedanken der Bürger der DDR kurz vor der politischen Wende. Bevor der Abend für den Tanz durch die Band nAund eröffnet wurde, grüssten Frau Wally Feiden, Bürgermeisterin der Partnergemeinde Bad Honnef und Herr Werner Osterbring, ehemaliger Mitinitiator der engen Städtepartnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef, die Gäste der Festveranstaltung. Das Programm wurde durch das Bläserensemble Wittichenau, die Tanzgruppe Wittichenau und die drei Chöre der Stadt Wittichenau untermalt.

Öffentliche Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Wittichenau

Am 15.9.2009 lud der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Lippitsch zur öffentlichen CDU-Mitgliederversammlung in die Gaststätte „Zum alten Bahnhof“ in Wittichenau ein. Ca. 25 Mitglieder folgten der Einladung.
Ebenso konnten Frau Michalk (MdB), Herr Schowtka (MdL), Herr Israel (Kreisgeschäftsführer der CDU), Herr Popella (Bürgermeister der Stadt Wittichenau) und Herr Prüfer (CDU-Fraktionsführer im Stadtrat Wittichenau) durch den Stadtverbandsvorsitzenden begrüßt werden. Im ersten Abschnitt wertete Herr Israel die Landtagswahlen vom 30.8.2009 aus. Hervorgehoben wurden die sachsenweit herausragenden Wahlergebnisse der Gemeinde Wittichenau für den CDU-Landtagsdirektkandidaten (Herr Ministerpräsident Tillich) von 76,0% und für die CDU als Partei von 61,5%. Somit liegen die Ergebnisse in Wittichenau und im gesamten Kreisverband deutlich über dem Landesdurchschnitt, die Gemeinde Wittichenau nimmt dabei den absoluten Spitzenplatz ein. Vielen Dank an alle Wähler für das große Vertrauen in die CDU und auch für die große Wahlbeteiligung in Wittichenau!

Über zwei weitere Themen berichtete Herr Israel. Zum Einen wurde kritisiert, dass, obwohl die NPD 47% der absoluten Stimmen gegenüber der letzten Landtagswahl verlor, diese doch den Sprung in den Landtag schaffte. Grund dafür war die geringe allgemeine Wahlbeteiligung. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, jeden demokratischen Bürger auf die Notwendigkeit der Teilnahme an zukünftigen Wahlen hinzuweisen. Zum Anderen bestätigte sich, dass Herr Henry Nitzsche, früheres Mitglied des CDU-Kreisverbandes und aktuell parteiloser Bundestagsabgeordneter, einen geringeren politischen Rückhalt in der Bevölkerung seines Wahlkreises hatte als der CDU-Direktkandidat Herr Hirche und der Direktkandidat der Linken. (Anmerkung der Redaktion: Dies verdeutlicht generell, dass auch ein gewählter Direktkandidat nie ausschließlich aufgrund der eigenen Person gewählt worden war, sondern dies zum großen Teil auf seiner Mitgliedschaft in der entsprechenden Partei beruhte. Konsequenterweise sollte ein Direktkandidat bei einem Austritt aus seiner Partei generell sein Mandat für diese Partei zurückgeben.)

Frau Michalk (MdB) berichtete über ihren aktuellen Wahlkampf in Vorbereitung der Bundestagswahl und bat jeden Anwesenden, alle möglichen Kräfte für die letzten Tage dieses Wahlkampfes zu mobilisieren. Dabei sei es für sie entscheidend, immer vor Ort mit den Menschen zu sprechen, um deren Probleme zu erfahren und zu verstehen. Wichtig sei für sie ebenfalls, konstruktiv Themen ohne unnötiges „Geplänkel“ anzusprechen und auszudiskutieren. Nach den Worten von Frau Michalk berichtete Herr Philipp Schlegel in Vertretung von Herrn Thomas Prüfer (CDU-Fraktionsführer im Stadtrat Wittichenau) über aktuelle Themen der CDU-Stadträte.

Im Anschluss an jeden einzelnen Tagesordnungspunkt wurden durch die Mitglieder des Stadtverbandes verschiedene, relevante Themen diskutiert, u.a. über Schulpolitik, Wertevorstellung der CDU und lokale Unterstützung mittelständischer Unternehmen. Der Abend klang mit vielen kleinen Gesprächskreisen bei einem Glas Wittichenauer Bier aus. Wir denken, es war ein gelungener Abend.

Teilnehmer der öffentlichen Mitgliederversammlung

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Herr Israel (Kreisgeschäftsführer der CDU) wertet die Landtagswahl 2009 aus.

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Frau Michalk (MdB und Kandidatin bei der Bundestagswahl 2009) berichtet über ihren aktuellen Wahlkampf.

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